Burnout-Prävention
Der Begriff "Burn-out Syndrom" wurde vom amerikanischen Psychoanalytiker Herbert J. Freudenberger geprägt, der Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts beobachtete, das vor allem in "helfenden Berufen" die Arbeitnehmer durch hohe Arbeitsbelastungen "ausbrannten". Unter Burn-out versteht man eine emotionale, körperliche und seelische Erschöpfung, die über einen längeren Zeitraum andauert. Ein Burn-out-Syndrom kommt nicht von heute auf morgen, es ist ein allmählicher Prozess, der von typischen Symptomen begleitet ist, die – rechtzeitig erkannt – frühzeitiges Vorbeugen möglich machen. Burnout zu verhindern, heißt zunächst einmal sensibel zu sein für die eigenen Bedürfnisse und die der Mitarbeiter, kritische Themen anzusprechen und Kritik aushalten zu können. In der Burn-out-Prävention wird darauf hingearbeitet, dass eine Ausgewogenheit zwischen persönlichem Gleichgewicht und Leistungsfähigkeit im Beruf hergestellt wird. Eingesetzte Methoden sind u.a. Entspannung, Selbsterfahrung, Zeitmanagement, Ernährungsberatung usw.
Letzte Änderung: 23. June 2010