Satsang


„Satsangha" ist die traditionelle Bezeichnung im Sanskrit für das Zusammensein mit einem Heiligen, einem erwachten Menschen, dessen bloße Präsenz etwas von der Freiheit und Glückseligkeit des reinen Seins übermittelt. „Sat" bezeichnet sowohl die „ewige Wirklichkeit" oder „Wahrheit" als auch das „Sein", etwa wie das „Dharma" des Buddha. Und „sangha" bedeutet „Vereinigung, Zusammensein" – auch die Gemeinschaft, die sich um den Meister bildet. So wurde im Osten dem spirituell Suchenden seit altersher empfohlen, die Gesellschaft weiser Menschen aufzusuchen und ihren Gesprächen und ihrer Stille zu lauschen, damit der kleine Funken der Liebe, der Achtsamkeit und der Glückseligkeit zu einer Flamme anwachsen kann.

 

Im deutschsprachigen Raum hat sich in den letzten Jahren eine größere Satsang-Szene gebildet. Es sind Gruppierungen von Menschen, die im formellen Satsang in Gegenwart eines "Erwachten" in die vollkommene Stille dessen, was IST, eintauchen können. In neuerer Zeit gibt es immer mehr Satsang-Lehrer, die sich auf die Lehre der Nicht-Dualität des Advaita Vedanta und ihren herausragenden Vertreter Ramana Maharshi berufen. Einige von ihnen waren auch Schüler von Osho (früher Bhagwan Shree Rajneesh). Jedoch beziehen sich die meisten der in Europa tätigen Satsang-Lehrer auf Sri Poonja, der seinerseits als Schüler von Ramana Maharshi gilt. (Von Ramana ist allerdings bekannt, dass er nie Schüler eingeweiht hat.)

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