s.e.i. ® - Methode


S.e.i. steht für "spiritual-emotional-integration" und wurde 1996 als persönlichkeits- und bewusstseinsbildenes Programm von dem deutschen Persönlichkeitstrainer Dieter M. Hörner entwickelt. Praktisch gesehen ist s.e.i. eine Verschmelzung aus Teilen der Quantenpsychologie nach Stephen Wollinsky und aus Methoden des NLP, des Mentaltrainings, der Psychokybernetik und vielen weiteren Strategien zur Persönlichkeitsentfaltung. Hörner fusionierte die verschiedensten Aspekte daraus zu einer emotionsbetonten Trainingsart, die sich -neben hoher Effektivität- vor allem auch durch ihren nicht manipulativen Charakter auszeichnet. Die Teilnehmer entwickeln Veränderung aus sich heraus, durch individuell ablaufende Erkenntnisprozesse und Gefühlsregungen während des Trainings, für die der Trainer nur Impulse setzt. Hörner: "Der Teilnehmer braucht keinen Lehrer, der ihn beeinflusst, er braucht einen Lehrer, der ihn lehrt, sich nicht mehr beeinflussen zu lassen." So geht es beim s.e.i. nicht um Zielsetzung oder Zielerreichung, nicht um Vergangenheitsbewältigung, um Schuldige und Opfer, um richtig oder falsch.

Es geht nicht darum zu diagnostizieren, den Menschen und seine Lebenssituation zu analysieren und neu zu programmieren. Vielmehr werden die Teilnehmer dahin geführt, sich an ihre eigenen Fähigkeiten zu erinnern, sich selbst wieder zu spüren, ihrer inneren Stimme wieder zu vertrauen und so zu definieren, wonach sie sich wirklich sehnen.

Weil dieses Wissen parallel emotionalisiert wird, wird es im Sinne des NLP fest "verankert" und bleibt den Teilnehmer so für den Alltag erhalten. Der Teilnehmer begreift sich selbst und die ihn beeinflussenden Umweltmomente mit dem Gefühl und mit dem Verstand. Hörner: "Was bleibt, ist die tiefe Gewissheit über die Möglichkeit, Probleme jeder Art selbst zu lösen, ohne - und das ist von entscheidender Bedeutung - wieder Neue zu erzeugen." Text: Christel Veciana (verfasst nach einer Beschreibung von Dipl. Psych. Dirk Schwarzer)