Schlafschule


Bei Ein- und Durchschlafstörungen, Tagesmüdigkeit, Wechsel- oder Nachtschicht ist oft die innere Uhr aus dem Takt geraten und der Mensch beginnt zu kränkeln. Sinn und Ziel einer Schlafschule ist es, genau zu wissen, was Schlaf eigentlich ist, den natürlichen Umgang mit dem Schlaf wieder zu erlernen, die innere Uhr ins Gleichgewicht zu bringen und auf Schlafstörungen richtig zu reagieren. Auf dem Unterrichtsplan stehen Fächer wie: richtige und falsche Gewohnheiten beim Schlaf aufdecken, Fehler erkennen und sie beheben; den eigenen Biorhythmus entdecken und leben; "das Mühlrad der Gedanken" stoppen; einengende Glaubenssätze auflösen; Schlafhygiene lernen; visuelle, mentale, Selbstwahrnemungsübungen; Schlummerrezepte, Heiltees und Heilgewürze kennen lernen.

 

Zu einer Schlafschule gehört eine Wachschule – für diejenigen, die nachts gut schlafen und dennoch den ganzen nächsten Tag über meistens müde sind. Routine und Automatismen im Leben machen müde, Doppel- und Dreifachbelastungen erschöpfen den Menschen, der wieder lernen sollte, jedem Tag eine klare Struktur zu geben, die ihm Freude macht und verloren gegangene Energie zurückgibt.

 

Alle guten Dinge sind drei: In der Schule der Langsamkeit wird gelehrt, wie Alltagshektik und Dauerstress in den Griff zu bekommen sind. Was ist Stress überhaupt? Was kennzeichnet positiven im Gegensatz zu negativem Stress? Aus der ungesunden Stressfalle kann der Mensch wieder herauskommen: Übung macht auch hier den Meister. Text: Martina Schneider



Letzte Änderung: 28. June 2015