Formative Psychotherapie nach Stanley Keleman


Die Formative Psychologie wurde von Stanley Keleman, Berkeley, USA, begründet. Sie versucht Denken, Fühlen und Handeln in ein Gleichgewicht zu bringen. Die Formative Psychologie hat den evolutionären Prozess, in dem das Leben fortwährend die kommenden Serien von Gestalten formt, zur Grundlage. Bei der Empfängnis wird jedem Menschen ein biologisches und emotionales Erbe gegeben. Es geschieht jedoch nur durch willentliche Einflussnahme, dass dieses konstitutionell Gegebene sein Potential erfüllt, dass ein persönliches Leben geformt wird.

Bereits der geringste willentliche Einsatz setzt den Prozess des Kontakts mit sich selbst in Gang. Er erzeugt die existentielle Wahrheit der eigenen unmittelbaren persönlichen körperlichen Erfahrung. Diese Erfahrung ist unabhängig von Ideen, mentalen Konzepten oder der Meinung von anderen, wie angemessenes Verhalten und Handeln sein sollte. Wenn individuelle Identität in somatischer Realität gegründet ist, können wir sagen: " Ich weiss wer ich bin, darüber, wie ich mich selbst erfahre."

Das Geschenk der kortikalen Funktion unseres Gehirns macht eine willentliche Teilnahme an unserem Leben möglich. Durch willentliche Einflussnahme können wir innerhalb eines allgemeinen Erfahrungsmusters Unterscheidungen schaffen. Die willentliche Funktion wird durch Übung im Laufe der Zeit gelernt. Diese Praxis des sich selbst Formens entwickelt sich vom Einfachen zum Komplexen hin. Wir bilden Muster, die von Dauer sind. Auf diese Art und Weise wächst ein innerer Dialog, der unserem Leben eine persönliche und heilige Dimension gibt.
Quelle: www.formative-psychologie.de Artikel zur Formativen Psychologie von Julia Jacqueline Buss als PDF-Datei



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