Arbeit mit dem inneren Kind
Das Innere Kind repräsentiert den Teil in uns, der durch früheste Prägungen entscheidende Gefühle, Verhaltensmuster und Wertvorstellungen aufnimmt. Es ist die Schlüsselfigur unserer Gefühlswelt, der meisten ungelösten und unlösbar erscheinenden Lebensprobleme. Das Innere Kind ist dafür verantwortlich, ob wir risikofreudig oder eher passiv sind und ob wir zu verletzbaren, robusten, liebesfähigen oder kargen Menschen werden, es hat Einfluss, ob der Körper besser oder schlechter funktioniert. In Partnerschaften bzw. allen zwischenmenschlichen Beziehungen zeigt sich das innere Kind sehr deutlich. Je inniger die Liebe zu sich selbst, zum Partner usw. ist, desto stärker drängen unverarbeitete Gefühle an die Oberfläche, die dann bearbeitet werden wollen.
Sind in der Kindheit traumatische Erlebnisse geschehen, können diese so schmerzvoll gewesen sein, dass wir sie mit unserer damaligen nützlichen Überlebensstrategie in den tiefsten Seelenkeller verbannt und verdrängt haben. Oft kommen diese verdrängten und verbannten Ereignisse in uns aber nicht zur Ruhe und finden keinen wirklichen Frieden in uns.
Diese abgespaltenen Anteile in uns fordern unsere Aufmerksamkeit und bedürfen der Aufklärung. Sie äussern sich im krankhaften Ausdruck der psychosomatischen Erkrankungen. Die Arbeit mit dem inneren Kind hat zum Ziel, diese Gefühlanteile wahrzunehmen, anzunehmen, zu integrieren und die schmerzhaften Gefühle zu transformieren. Dabei können unterschiedliche Methoden zum Einsatz kommen, wie z.B. Gesprächstherapie, Voice Dialogue, Rebirthing, Integrative Atemtherapie, Meditation u.a. Quellen: www.netzwerk-ganzheitlichkeit.de (Marita Parys), www.didelsche.de/Therapie/inneres_Kind/inneres_kind.html