Initiatische Therapie nach Prof. Dr. K. Graf Dürckheim


Mit der Initiatischen Therapie (initiare: das Tor zum Geheimen öffnen) entwickelten Anfang der 50er Jahre Prof. Dr. K. Graf Dürckheim und Dr. M. Hippius-Gräfin Dürckheim eine Seelenheilkunde, die jene Dimension im Menschen einbezieht, in der das Leben auf existentielle Weise in Frage gestellt ist: jener Punkt, an dem der Mensch durch Schicksal und innere Erschütterung keinen Ausweg, keine Sinnhaftigkeit mehr vor Augen hat. Sich an diesem Punkt als "gemeinter" Mensch angesprochen wissen zu dürfen, kann den Weg von der "Störung" hin zur Vertiefung und Erweiterung der Persönlichkeit bahnen. 

 

Angesprochen sind Menschen unterschiedlichster Herkunft und Alters in der sie verbindenden Unruhe und der brennenden Frage nach der Sinnhaftigkeit ihrer Lebenskonstellation, nach dem Woher und Wohin in ihrem Leben. Hierfür ein Feld zu öffnen, in welchem sich der Mensch als ein "Getroffener" auf seinen Weg machen kann, ist ein Anliegen der Initiatischen Therapie. "Ich bin es, der gemeint ist", und in diesem "Ich" ist nicht das "Welt-Ich"  angesprochen, wie Dürckheim dies nannte, es ist das aus der Tiefe aufsteigende, im Wesen des Menschen kernhaft Angelegte. 

 

Die Initiatische Therapie meint immer zugleich Initiation und Individuation, d. h. die Erfahrung, das Ereignis, und die daraus folgende Wandlung durch den dann entsprechend zu gestaltenden Lebensweg. Diesen Prozess gilt es individuell zu begleiten. Seelische und psychosomatische Störungen werden demnach nicht als ein zu beseitigendes Symptom verstanden, es gilt sie im Sinne einer ganzheitlichen Heilung als "Verhinderung" und damit als Anstoß auf dem Weg zur Menschwerdung (Individuation) zu verstehen.

 

Durch die Arbeit am Leib (personale Leibtherapie), entwickelt von Graf Dürckheim, tritt die Berührung des Menschen in den Vordergrund. Der Mensch darf sich nicht nur in "seinem Körper, den er hat", sondern in "seinem Leib, der er ist" berührt wissen. Damit ist eine grundsätzliche Berührungsqualität eröffnet, die den Menschen in seinem "Inneren-Gemeint-Sein" anspricht und aufruft.

 

Das "Geführte Zeichnen" basiert auf dem graphischen Ausdruck von Urformen, welche Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim als "Urformeln des Seins" erkannte und für das seelen-heilkundliche Weggeleit weiterentwickelte. Die Therapie besteht aus einer Kombination von Arbeit am Leib, dem geführten Zeichnen, Tast- und Spürübungen im Umgang mit schöpferischen und künstlerischen Medien (Arbeit mit Tonerde, Farbe, Musik, Tanz, Schwert und Gebärde), anhand derer sich der Mensch als Berührender und Berührter erfahren kann, und sich ein Zugang zu unerschlossenem schöpferischen Potential eröffnet. 

 

Ebenso gehört zur Therapie die tiefenpsychologische Aufschlüsselung von Bildern (auch Träumen) und Signaturen (Biographie), sowie Meditation (Sitzen in der Stille) und Exerzitium (Üben im Alltäglichen). Es gilt, dem Menschen ein Erfahrungsfeld anzubieten, in dem er sich selbst erleben und angesprochen wissen kann, in dem, was Graf Dürckheim als den "doppelten Ursprung" des Menschen bezeichnete, wesenhaft und weltbezogen. Damit wird eine neue, aus dem Wesen, aus dem Kern des Menschen bezogene Daseinserfahrung und Daseinsbezogenheit in den Alltag hinein ermöglicht.

Quelle: www.duerckheim-ruette.de

 



Therapeuten, die Initiatische Therapie nach Prof. Dr. K. Graf Dürckheim anbieten:
Postleitzahlenbereich 1
therapeuten.deRosmarie Jäger
Praxis für Transpersonale Psychotherapie
12205 Berlin
Initiatische Therapie nach Prof. Dr. K. Graf Dürckheim, Arbeit am Tonfeld® , Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Transpersonale Psychologie
 
Postleitzahlenbereich 3
Guido Weller
34131 Kassel-Wilhelmshöhe
    
Postleitzahlenbereich 4
Elisabeth Rottmann
48683 Ahaus
    
Postleitzahlenbereich 6
Dorothea Mattern
69245 Bammental
    
Diese Website nutzt Cookies für volle Funktionalität. Die Grundfunktionen funktionieren auch ohne Cookies. Mehr Infos.